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Einführung
Die gestalterische Berufsmatura in Olten gibt es seit 2000. Der einjährige Kurs ist integriert in die Schule für Mode und Gestalten, die ihrerseits Teil des Berufsbildungszentrums Olten ist.
Ziel der Ausbildung ist es, die MaturandInnen fit zu machen für den Eintritt in eine Fachhochschule für Gestaltung/Kunst/Neue Medien, oder Fachhochschulen anderer Richtungen.

Voraussetzungen
Abgeschlossene Berufslehre, gestalterische Vorbildung und gestalterische Fähigkeiten, Aufnahmeprüfung, Offenheit für unvorhersehbare Entwicklungen, Teamfähigkeit, Selbständigkeit allein und in der Klasse, persönliche Präsenz.

Unterricht in den Fächern Gestaltung/Kultur/Kunst
Kernpunkt der gestalterischen Ausbildung ist die enge Verknüpfung der Fächer Gestaltung/Kultur/Kunst und Information/Kommunikation. Das Grundverfahren ist die selbständige und freie Erarbeitung von gestalterischen Aufgaben zu wechselnden Vor-Bildern aus den Bereichen Malerei, Architektur, Fotografie und Film.
Schwerpunkte des Unterrrichts sind handlungs- und prozessorientiertes Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich eine Aufgabe, die ihren Bedürfnissen und Lernabsichten entspricht. Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten sie beim Erarbeiten einer Lösung.
Im ersten Semester entstehen Einzelarbeiten und Gruppenarbeiten in einem weitgehend von den SchülerInnen bestimmten Zeitrahmen.
Im zweiten Semester liegt das Schwergewicht auf der gestalterischen Diplomarbeit und dem Klassenprojekt.

Einzelarbeiten und Gruppenarbeiten
Die Arbeiten sind thematisch freie, vorwiegend in den Bereichen Zeichnen, Malerei, Fotografie und neue Medien entstehende individuelle Interventionen und Reaktionen der SchülerInnen auf im Unterricht behandelte Arbeiten der Malerei, Architektur und Fotografie.

Diplomarbeit
In den Fächern Gestaltung/Kultur/Kunst entsteht im zweiten Semester eine interdisziplinäre Diplomarbeit. Diese Diplomarbeit wird in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und von einer Dokumentation begleitet.

Interdisziplinarität
Der Unterricht im Bereich Gestaltung/Kultur/Kunst wird verknüpft mit anderen Fachbereichen. So gibt es parallel laufende Unterrichtseinheiten in den Fächern Geschichte (Faschistische Ästhetik/Entartete Kunst), Englisch (Powerpoint-Präsentation einer gestalterischen Einzelarbeit in englisch), Mathematik (Goldener Schnitt/Modulor).
Die Fachbereiche Information/Kommunikation und Gestaltung/Kultur/Kunst werden über das ganze Jahr auf verschiedenen Ebenen eng miteinander vernetzt.
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HTML/Website
Im Fach Information/Kommunikation werden Diplomarbeiten und Einzelarbeiten, die alle in den Fächern Gestaltung/Kultur/Kunst entstanden sind, von Schülergruppen in eine Web-taugliche Form gebracht. Anschliessend werden die besten auf die Homepage der Gestalterischen Berufsmaturität, Olten geschaltet.

Klassenprojekt
Die ganze Klasse entwickelt unter Verwendung digitaler Medien ein Projekt, welches auf einem Film basiert, der im Unterricht Kultur/Kunst vorgestellt und analysiert wurde. Während allen Projektphasen gibt es für die SchülerInnen verschiedene, frei wählbare Arbeitsbereiche.

 

Impressum
Konzeption und Gestaltung: Hansjürg Buchmeier
Umsetzung und Programmierung: Thomas Bruhin

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